| »aRb«, »(∃x):aRx.xRb«, »(∃x,y):aRx.xRy.yRb«, u.s.f. |
Möglichkeiten.
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Möglichkeiten. | p | q | |||
| W | W | W | ||
| » | F | W | W | « |
| W | F | |||
| F | F | W |
« ist logisch ganz bedeutungslos; er zeigt bei Frege (und Russell) nur an, dass diese Autoren die so bezeichneten Sätze für wahr halten. »
« gehört daher ebensowenig zum Satzgefüge, wie etwa die Nummer des Satzes. Ein Satz kann unmöglich von sich selbst aussagen, dass er wahr ist.)| (WWWW)(p,q) | Tautologie | (Wenn p, so p, und wenn q, so q.) (p⊃p.q⊃q) |
| (FWWW)(p,q) | in Worten: | Nicht beides p und q. (~(p.q)) |
| (WFWW)(p,q) | " " | Wenn q, so p. (q⊃p) |
| (WWFW)(p,q) | " " | Wenn p, so q. (p⊃q) |
| (WWWF)(p,q) | " " | p oder q. (p∨q) |
| (FFWW)(p,q) | " " | Nicht q. (~q) |
| (FWFW)(p,q) | " " | Nicht p. (~p) |
| (FWWF)(p,q) | " " | p oder q, aber nicht beide. (p.~q:∨:q.~p) |
| (WFFW)(p,q) | " " | Wenn p, so q, und wenn q, so p. (p≡q) |
| (WFWF)(p,q) | " " | p |
| (WWFF)(p,q) | " " | q |
| (FFFW)(p,q) | " " | Weder p noch q. (~p.~q oder p|q) |
| (FFWF)(p,q) | " " | p und nicht q. (p.~q) |
| (FWFF)(p,q) | " " | q und nicht p. (q.~p) |
| (WFFF)(p,q) | " " | p und q. (p.q) |
| (FFFF)(p,q) | Kontradiktion | (p und nicht p; und q und nicht q.) (p.~p.q.~q) |
> stochastische Gesetzmässigkeiten?
> vermutlich - aber nur solange der nicht in die Tat umgesetzt wurde, nachher ist sie zubetoniert, verdreckt, planiert etc.
> Metadiskurs: Reden über Sätze, Reflexion
> Doch, Sätze können etwas formulieren, dass wir erreichen möchten, also Erwartungen (an uns selbst oder andere), aber mehr oder minder berechtigte Zweifel haben, ob wir dazu in der Lage sind.
Herzog: Tractatus practico-philosophicus:
7. Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.
8. Wovon man nicht sprechen kann, das muss man ahnen, fühlen, riechen, schmecken ... womit endlich die Sapientia ins Spiel kommt, das Schmecken der Werte - also die Weisheit.
6. Die allgemeine Form des Satzes:
9. Des Pudels Kern (der Kern des Themas):
10. Das Thema kann nicht immer durch einen einzigen Satz klar ausgedrückt werden. Die Ethnomethodologie postuliert z.B: Sprache ist unpräzise, da von Kontext abhängig und von indexikalen Ausdrücken duchsetzt.
11. Gedanken müssen manchmal durch Zwischen-Sätze, Mehrdeutigkeiten oder gar Kunst ausgedrückt werden.
12. Gedanken können Zukunftsbilder, Phantasien, Träume, Wünsche darstellen. [Gedanken halten sich ja meist nur an die Logik, wenn sie vom Denkenden in dieses Korset gezwungen werden. Sonst surfen sie auf Wellen von Wünschen und Träumen.]
13. Was von Bedeutung ist, was wirkt auf den Menschen, ist das Bestehen von Erwartungen, Absichten, Wünschen, Träumen etc. [Entscheidend für das Handeln des Menschen ist nicht Realität, Wahrheit und ähnliches, sondern seine Wünsche, Ziele, Intentionen, Motive etc. Darum sind abstruse Ideologien oft erfolgreicher als die Wahrheit.]
13.01 Die Welt der Erwarungen ist keine kausale, sondern eine finale Verbindung zu materiellen wie geistigen Dingen.
14. Die Wirklichkeit ist alles, was wir erreichen können. [Der Satz ist absolut logisch, denn Wirklichkeit bezeichet eben gerade den Teil der Welt, in dem wir durch unser Wirken etwas verändern, schaffen - oder zerstören können]
1.1 Die Welt ist die Gesamtheit der Tatsachen, nicht der Dinge.
14.1 Die Wirklichkeit ist die Gesamtheit des Erkennbaren, nicht der Dinge.
1.4.2 Die Wirklichkeit zerfällt in Erkenntnisbereiche. .[Wissenschaften, Disziplinen; Philosophie; Theorie, Praxis, Lebenswelten ]
in Bearbeitung
das gibt noch einiges an Arbeit, aber z.T. interessante Resultate, besonders in Teil 6, der hier eine mehrwertige Logik erfordert (zweiwertig: wahr-falsch, dreiwertig: wahr-falsch-ununterscheidbar oder egal, intuitionistische Logik (ohne tertium non datur) allerdings vermutlich mit noch mehr Wahrheitswerten als Belnaps vierwertige Logik (wahr, falsch, ungekannt, widersprüchlich), zur Zeit ist also bestenfalls Fuzzy-Logik brauchbar:
Ibn Amr: Die Wissenschaft besteht aus zwei Teilen, der Frage und der Antwort. Erste Aufgabe der Wissenschaft (oder Philosophie) ist es also, die richtige Frage zu formulieren. Schwäche der Wissenschaft ist es, nur Fragen zuzulassen, auf die sie die Antwort geben kann. Deshalb bedarf sie zusätzlich der Philosophie, die sich auch an Rätsel wagt.
Allerdings regt auch
zum Widerspruch an. Sätze bestehen aus Satzteilen, Satzteile aus Worten. Satzteile wie Worte müssen selbst Bedeutung haben, um einen Satz mit Bedeutung bilden zu können. Gerade das Internet kommt eigentlich ohne Sätze aus, sondern basiert bloss auf Stichworten, also Namen. Der Satz würde den Namen also bereits mit einem gewissen, kaum aber vollständigen Kontext umhüllen und den "Namen" klären - oder vernebeln.
Gerade gesprochene Sätze, ja bloss Worte, können die Bedeutung, den Sinn, bloss durch Aenderung der Betonung ins Gegenteil verkehren. "Super", in gleichbleibender, hoher Tonlage, meint super, in fallender Tonlage, ironisch, das Gegenteil.
Laut Jaspers, der immerhin rund 1000 Seiten zum Thema Wahrheit geschrieben hat, "redet" das Transzendente zu uns - allerdings in Zeichen, über die Chiffrenschrift. Damit können eben die meisten menschen genau so viel oder wenig anfangen wie mit der Formelschrift der Mathematiker. Wenn wir uns allerdings nicht über Werte einigen könn(t)en, wären sämtliche Gesetze ohne Grund und Fundament, und freies Handeln nichts als Zufall, ohne Orientierung. Irgendie kriegen wir's also hin, wenn auch irgendwie fehlerhaft und ungenügend. s. Ethik als Grundlage der Sozialarbeit
1-2: Tatsachen, alles, was der Fall ist. Darum soll sich die Sprache kümmern. In einem ersten Ansatz wollte ich Wittgenstein II um die Sprache der Gefühle erweitern. Aber auch das wäre einseitig. Sprache vermittelt ganz und gar nicht bloss Tatsachen, auch nicht bloss Gefühle, sondern, zumal in der Sprache der Wirtschaft und Politik, Ziele des Wollens, Absichten, also Dinge, die mit Tatsachen nicht viel zu tun haben, sondern höchstenfalls zukünftige Tatsachen bezeichnen, schlimmstenfalls Furzideen.
Wittgenstein behandelt eine Sprache, die keine Rhetorik kennt, denn Rhetorik ist die Kunst der Wirkung, vor allem der Wirkung der Sprache auf das Gemüt. Rhetorik arbeitet dafür mit Alliterationen, Symbolen, Ersatzbildern, Täuschungen, Nebeln, Spiegeln, Zerrbildern, schön gemalten Bildern etc. Und erst hier erfüllt sich die Sprachkunst gerade auch des Dichters, nicht in der eindeutigen und klaren Aussage.
Deshalb reicht meist auch eine Untersuchung des transportierten Gehalts der Sprache auf Logik nicht, solange die Absicht, die Intention, die Wertung hinter den Aussagen verschleiert bleibt.
Diese Problematik war allerdings bereits vor Wittgenstein bekannt und wurde unter dem Titel: Intension <> Extension diskutiert. Dass nämlich Worte recht grosse Bezugssräume haben, besonders in der allgemeinen Sprache, dass sie reziprok zur Ausdehnung des Bezugsraumes ausgedehntere oder eingeschränktere Bedeutungsräume haben, war längst bekannt. Ohne Präzisierung dieser Räume taugt Sprache also nicht für philosophisch oder wissenschaftlich klare Aussagen. Umgekehrt taugt aber die auf Wissenschaftlichkeit reduzierte klare Aussage meist dem Leben nicht mehr.